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CJD Tagesgruppe für junge Elternteile in Idar-Oberstein - Zusammen die Ressourcen der Eltern stärken

15.11.2018 CJD Rheinland-Pfalz-Mitte « zur Übersicht

Bei einem Tag der offenen Tür konnten sich Interessierte die Räumlichkeiten der vor kurzem neu eröffneten Tagesgruppe für junge Elternteile des CJD in Idar-Oberstein anschauen und sich über die Inhalte informieren. Die Tagesgruppe für junge Elternteile, kurz „ElKi“, ist ein teilstationäres Angebot des CJD und findet von Montag bis Freitag statt. Sie hilft bis zu acht Müttern und Vätern, ihren Alltag mit ihren Kindern sinnvoll zu strukturieren. Auch schwangere Frauen können in der Tagesgruppe bereits betreut werden. Weder für die Eltern noch für die Kinder gibt es eine Altersbegrenzung. Der Zugang zur Tagesgruppe für junge Elternteile erfolgt über das Jugendamt.

Sicherheit durch vielfältiges Betreuungsangebot mit festen Strukturen

Das Wochenprogramm wird zusammen mit den Eltern geplant und in einem Wochenplaner eingetragen. Der Tagesablauf ist auf die individuellen Bedürfnisse der Familien sowie das Alter der Kinder zugeschnitten. Feste Eckpunkte sind das gemeinsame Frühstück, das täglich frisch zubereitete Mittagessen und die anschließende Ruhezeit für die Kinder. Es gibt gemeinsame Angebote bspw. die Krabbelstunde, hauswirtschaftliche Einheiten sowie Informationen zu gesunder Ernährung, Elternkurse und Freizeitaktivitäten. Die Tagesgruppe bietet den Eltern verschiedene Rückzugsorte und Zeit, die sie selbst mit ihren Kindern gestalten können. Zudem gibt es Einzelberatungen der Eltern, um die individuellen Fähigkeiten zu stärken, sowie individuelle Termine der Familien, wie z.B. Arztbesuche oder Behördengänge. Daher hat jede Familien auch eine eigene Pinnwand, an der sie ihre Termine festhalten kann. „Jede Familie hat eine feste Betreuungsperson in der Tagesgruppe, die sie im Alltag unterstützt“, erzählt Jennifer Leybold, Koordinatorin für ambulante und teilstationäre Hilfen im CJD Idar-Oberstein und CJD Bad Kreuznach. „Alles Gelernte soll in das eigene Lebensumfeld übertragen werden. Ziel ist es, dass die Eltern selbstständig mit den Kindern Zuhause leben können. Die Bezugspersonen beraten die Familien deshalb auch in ambulanten Einheiten Zuhause“, erklärt sie. „Der individuelle Bedarf, die Ziele, Unterstützungsformen und -laufzeiten werden zusammen mit den Eltern und dem Jugendamt festgelegt und regelmäßig reflektiert“, fasst Leybold zusammen.